London – wohnen wie ein Local
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London – wohnen wie ein Local

Jan 20, 2018 No Comment

London ist meine absolute Lieblingsstadt und mein größter Traum wurde 2016 wahr, als ich sechs Monate lang eine Ausbildung in Großbritanniens Hauptstadt machen durfte. Die erste essentielle Frage kam dabei ganz schnell: wo soll ich wohnen?

Die Stadt an der Themse ist nicht nur bekannt für seine Kultur und den hippen Lebensstil, sondern vor allem auch für explodierende Wohnkosten! Da kann’s leicht passieren, dass einem beim ersten Durchschauen der Mietpreise – die übrigens üblicherweise pro Woche angegeben werden – die Luft wegbleibt.

Überhaupt, wenn man sich in Wien, so wie ich, schon ein ganz gemütliches Zuhause mit gewissem Komfort eingerichtet hat und die Kosten dafür nicht mal annähernd vergleichbar sind.

Also war eines von Anfang an klar: um zu leben wie ein Local, müssen Abstriche gemacht werden.

 

London Big Ben vom Park aus mellygolucky

 

Auf der Suche nach der richtigen Unterkunft

Zurück ins Studentenleben sollte aber trotzdem nicht heißen, dass ich ins Studentenwohnheim ziehen wollte. Ich hab damals berufsbegleitend studiert und immer meine eigenen vier Wände gehabt. Jetzt also ein Zimmer mit jemandem Fremden teilen, war keine Option. Eine private Unterkunft musste also her. Die „eigenen vier Wände“ sind allerdings, wie schon kurz erwähnt, in London einfach UNLEISTBAR und so hab ich rasch begriffen, dass Wohngemeinschaften sogar bei Leuten zwischen 30 und 40 einfach state of the art sind.

Mit diesem Gedanken konnte ich mich anfreunden – es handelte sich schließlich um meinen Traum. Ich hatte Glück, denn die Universität kam zu Hilfe und vermittelte mich. Zeit um im Vorhinein schon nach London zu fliegen und eine Unterkunft zu suchen, war einfach nicht da. Der große Nachteil: ich hatte keine Ahnung wie mein temporäres Heim aussehen würde noch bei wem ich wohne.

Dann kam er, der Tag der Abreise und gleichzeitig der „Moment of Truth“. Wie würde mein Leben als London Local ausschauen? Im ersten Augenblick wurde ich positiv überrascht: Meine Unterkunft war ein Zimmer im Basement eines typisch britischen Hauses in einer netten Gegend in Zone 3 (= nicht ganz zentral, aber auch nicht ganz ab vom Schuss). Meine Vermieterin wirkte sehr nett, das Haus war sauber und ein Radiator hielt mein Zimmer schön warm. Denn Wohnungen in London haben oftmals keine Zentralheizung und/ oder zugige Fenster.

London Häuser Sydenham mellygolucky

 

Die erste Zeit und wie ich ein Local wurde

Für die ersten Wochen schien alles geritzt und ich lebte mich gut ein. Dann eines Tages kam die traurige Ernüchterung: meine Vermieterin brauchte das Zimmer für ihre Tochter – es handelte sich um einen Notfall und ich musste mir bis Ende der Woche ein neues Zuhause suchen. Das Ganze traf mich wie ein Blitz! Die Hoffnung, so kurzfristig eine ähnlich passable Unterkunft zu finden, war im ersten Moment ganz klein. Als alte Optimistin versuchte ich aber das Beste draus zu machen und mit Hilfe der Uni war schnell ein neues Zimmer gefunden. Aber wieder wusste ich vorab nicht wie es ausschauen würde und mit wem ich das Haus teilen würde.

Ziemlich schnell zeigte sich, dass ich es besser nicht hätte treffen können! Ich zog in größeres Haus direkt gegenüber einer großen Parkanlage, das von zwei Geschwistern in meinem Alter sowie deren Mutter bewohnt wurde. Insgesamt hatte sie 4 Kinder und die Zimmer jener, die schon ausgezogen waren, wurden untervermietet. Besonders gefreut hat mich, dass ich als Familienmitglied aufgenommen wurde und sich während meines Aufenthalts eine sehr nette Freundschaft entwickelt hat.

London Zimmerdeko Sydenham mellygolucky

 

Der einfache Weg zu einer mittel- oder langfristigen Unterkunft

Vor Kurzem hab ich die Plattform SPOTAHOME entdeckt und hätte das Angebot für meinen Aufenthalt in London unbedingt herangezogen! SPOTAHOME vermittelt in den beliebtesten Städten Europas Wohnungen und Zimmer für Aufenthalte ab 30 Tagen. Also ideal für Studenten und Expats!

Was ich besonders großartig finde, sind die ausführlichen Berichte zu den einzelnen Unterkünften, die mit zahlreichen Fotos, dem Grundriss und sogar Videos gespickt sind und so einen super transparenten Einblick bieten.

Das wird durch eigene Homechecker ermöglicht, die sich jede Unterkunft im Portfolio anschauen und prüfen. Böse Überraschungen werden also vermieden.

Außerdem stehen einem von Anfang bis Ende die Mitarbeiter von SPOTAHOME zur Seite, sollten Probleme auftauchen. Storniert der Vermieter zB die Buchung, steht man nicht alleine da (anders als ich damals…).

 

London Millennium Bridge St. Pauls Cathedral mellygolucky

 

Meine Learnings

London ist nicht Wien (oder jede andere österreichische Stadt)

Der Lebensstandard ist teuer und man muss auf jeden Fall Abstriche machen.

Wohngemeinschaften sind üblich

Dass man eine ganze Wohnung für sich alleine hat, kommt eher selten vor und in einer Wohngemeinschaft untergebracht zu sein, hat viele Vorteile (Costsharing, Netzwerk, …).

Sich bei der Wohnungssuche Hilfe suchen

Hat man selbst keine Connections oder die Zeit/das Geld um sich schon im Vorhinein in den Wohnungsmarkt zu schmeißen, unterstützt SPOTAHOME mit seinem umfangreichen Portfolio an Zimmern und Wohnungen extrem kompetent bei der Suche nach der geeigneten Unterkunft

 

Wenn man sich also auf ein paar Themen einstellt, steht einem entspannten Aufenthalt in London nichts mehr im Wege!

 

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Habt ihr schon mal längere Zeit in London gelebt ?

Welche Erfahrungen habt ihr bei der Wohnungssuche im Ausland gemacht ?

 

* Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit SPOTAHOME.

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