Citytrip London – Tipps von A-Z
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Citytrip London – Tipps von A-Z

Apr 08, 2018 No Comment

London ist die Stadt von der ich einfach nicht genug bekommen kann! Schon bei der Ankunft muss ich vor lauter Endorphinen grinsen wie ein Hutschpferd und es fühlt sich einfach wie Heimkommen an.

In diesem Beitrag geb ich euch meine Tipps von A-Z für einen – hoffentlich – super guten Überblick meines zweiten Zuhauses.

Anmerkung: J, R, X und Y sind noch ausständig. Sollten mir dazu noch Tipps einfallen, werden sie natürlich nachgereicht.

 

A – wie Aussicht

Sky Garden

Mein All-Time Favorite ist der Sky Garden! Man muss lediglich online eine Uhrzeit vorreservieren, dafür ist der Eintritt FREI mit einer Topaussicht über die Themse rüber zum The Shard und auf die Tower Bridge. Abends empfiehlt es sich auch zum Cocktailtrinken.

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Primrose Hill

Ein wunderschöner Hügel bei dem man vor allem den Sonnenaufgang beobachten kann. Für mich einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt. Da lohnt sich das frühe Aufstehen allemal!

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London Eye

Mit einer Höhe von 135 ist das London Eye das größte Riesenrad Europas. Jeder der 32 Kabinen fasst 25 Personen und die Fahrt dauert 30min. Vorab zu reservieren ist eine gute Idee allerdings gehört aber auch immer ein bisschen Wetterglück dazu.

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View from the Shard

Als aktuell höchstes Gebäude der EU, ragt The Shard (die „Scherbe“) direkt bei der London Bridge über Inner London. Neben einem 5* Hotel, vielen Nobelrestaurants und Büros befindet sich ganz oben ab dem 68. Stockwerk eine mehrstöckige Aussichtsplattform (2 Stockwerke innen, 1 Stockwerk außen). Mit £ 25,- (für im Vorhinein gekaufte Onlinetickets) für Erwachsene ist es alles andere als ein günstiger Spaß. Schön ist es aber allemal.

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St. Paul’s Cathedral

Eines der beeindruckendsten Wahrzeichen Londons ist eindeutig die St. Paul’s Cathedral. 528 Stufen führen auf die Golden Gallery, die Aussichtsplattform auf der wundervollen Kuppel. Der Aufstieg ist es allemal wert, denn von hier aus hat man einen großartigen Ausblick über die Stadt. Tickets am besten vorher online kaufen!

 

B – wie Brücken

Nicht nur an der Themse entlangspazieren ist schön, sondern auch sie zu überqueren.

Tower Bridge

Mein absolut liebstes Wahrzeichen, aus jeder Perspektive, von Innen und von Außen. Die Tower Bridge ist ein Meisterwerk und man muss sie gesehen haben. Man kann sie auch besichtigen und auf 42m einerseits den Ausblick genießen und andererseits durch den Glasboden auf die fahrenden Autos und Busse schauen. Lohnt sich vor allem an einem sonnigen Tag.

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Millennium Bridge

Die von Sir Norman Foster entworfene Millennium Bridge führt als Fußgängerbrücke von der Tate Modern übern die Themse auf die St. Paul’s Cathedral zu. Zur Eröffnung kam die schicke Brücke allerdings als „Wibbly-Wobbly-Bridge“ in die Schlagzeilen, denn sie schwanke dermaßen, dass die Sicherheit der Fußgänger nicht gewährleistet war. Nach zwei Jahren Umbauzeit ist sie jetzt aber komplett sicher, ein tolles Fotomotiv und bietet einen tollen Blick.

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Albert Bridge

Etwas abgelegen liegt die Albert Bridge. Als Tourist kommt man nur in Ausnahmefällen an ihr vorbei, aber für mich zählt sie mit zu den schönsten Brücken Londons. Vor allem nachts ist sie beleuchtet ein Top-Fotomotiv.

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C- wie Christmas Time

London hat in der Weihnachtszeit etwas besonders Magisches. Das finden allerdings ganz viele Menschen und strömen deshalb in Massen in die Stadt. Etwas Positives hat das ganze aber: bereits Anfang November wird die Weihnachtsbeleuchtung eingeschalten und somit ganz offiziell mit Deko, Musik und Angeboten begonnen.

Im Hyde Park eröffnet das Winter Wonderland seine Pforten (ein weihnachtlicher Vergnügungspark) und mit 90%-iger Wahrscheinlichkeit gibt es wieder wunderschöne und ausgefallene Dekoration in Covent Garden und der Carnaby Street.

 

D – wie Doppeldeckerbusse und andere Öffi-Themen

Doppeldeckerbusse

Ja, ich liebe sie, die klassischen roten Doppeldeckerbusse. Und es gibt für mich nichts Schöneres als stundenlang in der ersten Reihe im obersten Stock durch die City zu fahren. Das Busnetz ist extrem gut ausgebaut, ebenso wie das U-Bahnnetz. Doppeldeckerbusse brauchen zwar meistens länger, belohnen aber mit einem tollen Blick auf die Stadt.

Eine meiner liebsten Strecken führt mit der Autobuslinie 15 einmal quer von der Tower Bridge bis zum Trafalgar Square durch die Stadt und das a) um £ 1,50 und b) teilweise mit Oldtimer Doppeldecker-Bussen!

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Tube

Natürlich kommt man aber vor allem auch mit der Tube extrem gemütlich und schnell von A nach B. Das U-Bahnnetz ist super ausgebaut und wenn man das System mal heraushat, ist auch die Orientierung kein Problem mehr:

  • Jede Linie führt entweder von Ost nach West (Eastbound to Westbound) ODER von Süden nach Norden (Southbound nach Northbound). Wenn man also ungefähr weiß in welche Himmelsrichtung man will, bekommt man schnell raus in welche Richtung man muss.,
  • Viele Linien haben nicht nur eine Endstation, sondern splitten sich und fahren dann unterschiedliche Ziele an. Das passiert hauptsächlich außerhalb von Zone 1, womit es für Touristen meistens irrelevant ist. Für Orientierungszwecke ist es aber deshalb noch mal einen Tick schlauer sich nach den Himmelsrichtungen zu richten.
  • Die größten Stationen sind Bank, Waterloo (auch ein Bahnhof), Oxford Circus und Leicester Square. hier ist immer sehr viel los. Außerdem sind die Wege zwischen den einzelnen U-Bahnlinien beim Umsteigen ssseeeehr weit.

 

Oyster Card

Für die Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Oyster Card die optimale Lösung. Mit der praktischen Karte kann man alle Busse und U-Bahn-Linien benutzen. Erhältlich ist sie in allen U-Bahn-Stationen (auch gleich direkt an den Flughäfen). Für eine Kaution von £ 5,-die man bei Rückgabe der Karte auch wiederbekommt und einen entsprechenden Betrag, der aufgeladen wird, kann man sofort losstarten. Es zahlt sich auch aus sogenannte Travelcards auf die Oyster Card aufzuladen: dabei handelt es sich um Fixpreisangebote für 24h / 48h / eine Woche etc.

Ich bin kein besonderer Fan der Visitor Oyster Card (sie muss lang im Voraus gekauft werden, denn sie wird dann nachhause geschickt und die Gebühr von £ 3,- bekommt man auch nicht mehr retour). Aber sie hat sicher auch Vorteile, sonst würde sie nicht angeboten werden – ich will sie also niemandem ausreden 😉

London ist in Zonen eingeteilt, der gesamte Bereich von Inner London befindet sich in Zone 1. Das ist auch jene Zone, die Touristen hauptsächlich besuchen. Für die Fahrten von und zum Flughafen Heathrow lädt man einfach Guthaben auf die Oyster Card auf (pro Richtung ca. £ 5,-).

Die Oyster Card sollte man immer zur Hand haben: Bei den Schranken der U-Bahn-Stationen hält man die Karte einfach an – sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen. Bei Bussen hält man sie nur beim Einsteigen an, denn Busfahrten inkl. 1x Umsteigen innerhalb einer Stunde kostet fix £ 1,50. Dabei gelten für Busse die Zonen nicht. Man kann also um den Fixpreis auch über mehrere Zonen hinweg fahren.

 

Rushhour

Unbedingt meiden sollte man Busse aber vor allem die U-Bahn zur Rushhour (Mo-Fr von 7:30 bis 9:30 und 17-18:30 Uhr). Selbst wenn man aus einer Großstadt wie Wien kommt, hat das Getümmel in London Dimensionen, die man sich nicht vorstellen kann, wenn man nicht selbst mal mittendrin war. Ein „Vergnügen“, das man allerdings auslassen kann 😉

 

E – wie Essen & Trinken

Das Essen in London ist viel besser als sein Ruf. Das liegt nicht nur daran, dass man Speisen aus aller Welt bekommen kann, sondern auch an der guten Qualität und Vielfalt an Lokalen aus denen man auswählen kann.

Was aber ganz bestimmt kein Klischee ist: die Teeleidenschaft der Briten. Auch wenn es immer mehr Coffeeshops und Cafés gibt, schwarzer Tee mit Milch ist und bleibt das Lieblingsgetränk. Spätestens wenn das Ganze dann auch noch während der Teatime gemeinsam mit kleinen pikanten und süßen Leckereien zelebriert wird, versteht man, woher diese Leidenschaft kommt.

In meinem Citytrip London -Food Guide (ganz bald hier am Blog), gibt’s dann einen ausführlichen Bericht zu Essen & Trinken.

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F – wie Freundlichkeit

Noch bei jedem London Besuch hab ich mir gedacht „wie nett, freundlich und zuvorkommend sind die Menschen hier!“. Und auch bei meinem Langzeitaufenthalt wurde ich nicht enttäuscht. Ob es ums gesittete Anstellen anstatt einer Drängelei, dem Entschuldigen mit einem „Sorry“ beim Anrempeln oder dem immer hilfsbereiten Auskunft geben geht

Mir wurde sogar mehrfach proaktiv angeboten meinen Koffer die Stiegen herauf- oder herunter zu tragen! Selbst in der Rushhour (sogar wenn es zusätzlich noch Zugausfälle gibt!) liegt eine ausgesprochene Gelassenheit in der Luft.

Deshalb gilt in London: immer die freundliche Seite an den Tag legen, sich entschuldigen, wenn man mal im Weg steht (und das passiert jedem Mal, wenn er seine Oyster Card nicht gleich griffbereit hat oder einen Moment länger zur Orientierung braucht) und vor allem Anstellen und keinesfalls Vordrängeln.

 

G – wie Geld

In Großbritannien wird mit Pfund gezahlt. Seite dem Brexit Referendum im Juni 2016 ist die Währung stark gesunken und unterliegt immer wieder Schwankungen. Den aktuellen Kurs kann man zB hier nachschauen.

Es zahlt sich aus entweder auf einmal einen großen Betrag abzuheben, um nur einmalig Spesen zu bezahlen oder alles mit Kreditkarte zu bezahlen, da hier keine Spesen anfallen – das ist in London selbst bei Kleinstbeträgen durchaus üblich.

 

H – wie Harry Potter

Die Magie von Harry Potter fliegt durch viele kleine Gässchen und sogar ganze Stadtteile. Ganz abgesehen von den Harry Potter Studios natürlich 😉

Es gibt geführte (tw. kostenlose) Walking Tours zu den Drehplätzen in Inner London und immer wieder Sonderausstellungen, wie jene im House of MinaLima in Soho in der man die Originalgraphiken besichtigen kann.

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Für große Harry Potter Fans, muss unbedingt ein mindestens halbtägigen Ausflug in die etwas außerhalb gelegenen Harry Potter Studios eingeplant werden, um nicht nur Originalkostüme und Requisiten anzuschauen, sondern um in den Hogwart’s Express einzusteigen und vieles mehr.

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Wer mit dem letzten Teil der Serie immer noch nicht genug hatte, der sollte sich unbedingt Tickets für „Harry Potter and the cursed Child“ besorgen, das es seit 2016 auf der Theaterbühne zu sehen gibt. Eigentlich handelt es sich dabei aber gar nicht nur um ein Theaterstück, sondern gleich um 2 Teile, die man sich unter der Woche entweder an zwei Tagen hintereinander oder am Wochenende in zwei Vorstellungen nachmittags und abends anschauen kann. Nach dem ersten Hype zur Erstaufführung gibt es nun wieder verfügbare Karten bis zum geplanten Spielende im April 2019. Lang im Voraus reservieren, ist aber trotzdem ein Muss.

 

I – wie Internet

Seit 2017 die Roaminggebühren innerhalb der EU abgeschafft wurden, kann man unterwegs alle gewohnten Apps und Vorzüge des Internets nutzen, da man sein Handy zu den im Vertrag üblichen Konditionen bzw. anteilsmäßig (je nach Tarif) auch im EU-Ausland nutzen kann.

Mit Google Maps findet man sich selbst in den kleinsten Gassen Londons zurecht. Zusätzlich kann man in London damit auch Routen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ideal planen/nachschauen. Die Ergebnisse sind zu 99% zuverlässig.

Aber Achtung: vor allem in der U-Bahn hat man fast nie Empfang! Deshalb lesen die meisten Londoner gern in der Tube, hören Musik oder spielen Offline-Apps am Handy.

 

K – wie Kunst & Kultur

London ist mit Museen aller Arten ausgestattet. Neben den permanenten Ausstellungen finden auch immer wieder Sonderausstellungen statt. Der Eintritt ist in vielen Museen frei (ausgenommen Sonderausstellungen) und selbst wer kein Kunstkenner ist, kommt bei der Architektur der schönsten Museen auf seine Kosten. Auch Gallarien laden zum Verweilen ein.

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L – wie Linksverkehr

Es ist gar nicht so schwer sich im Linksverkehr zurechtzufinden, wie es zu Beginn scheint. An allen Ampeln weisen Bodenbeschriftungen darauf hin, in welche Richtung man schauen muss. Hat man vor die Straße an ungeregelten Stellen zu queren (tztztz 😉) heißt es dafür aber umso mehr aufpassen, denn neben Doppeldeckerbussen und Autos düsen auch immer mehr Radfahrer durch die Stadt.

Wer einen ebenso eingeschränkten Orientierungssinn hat wie ich, sei empfohlen, beim Einsteigen in den Bus lieber 3x zu schauen, ob man auf der richtigen Seite steht. Ich weiß gar nicht, ob das nur ein Linksverkehrsproblem ist, aber mir ist auf jeden Fall schön öfter passiert, dann ich dann auf der falschen Seite gewartet hab…

 

M – wie Märkte

Eine der liebsten Beschäftigungen der Londoner: am Wochenende auf Märkte schauen. Zu den beliebtesten zählen:

  • Borough Market
  • Spittelfields Market
  • Columbia Flower Market
  • Portobello Road Market

 

N – wie Nur Nicht!

  • Vordrängeln
  • Unfreundlich sein
  • Wertgegenstände aus den Augen lassen
  • Das Rauchverbot missachten
  • Nur das Touristenprogramm absolvieren
  • In ein Minicab springen (nur lizensierte Taxis nehmen!)

 

O/Ö – wie Öffnungszeiten

Ein Traum! Das erste, das mir zu diesem Thema einfällt. Supermärkte haben täglich von 7-22 Uhr geöffnet (einige Filialen sogar noch länger). Geschäfte schließen auf den großen Einkaufsstraßen gegen 21 Uhr (auch am Sonntag). Am Sonntag sind die Öffnungszeiten etwas eingeschränkter (zB öffnen die Shops auf der Oxford Street gegen 12 Uhr), aber es gibt trotzdem mehr als genug Einkaufsmöglichkeiten.

Wahrscheinlich nicht für jeden relevant, der nur für einen Kurzbesuch nach London kommt, aber trotzdem erwähnenswert: die meisten Friseure haben von Mo-Sa geöffnet und viele davon auch bis in die Abendstunden (ich bin einmal kurz nach 21 Uhr beim Friseur rausgekommen.

Mit Sicherheit eine der größten Umstellungen mit denen ich nach meiner Rückkehr zu kämpfen hatte. In Wien is nix mit schnell mal nach 20 Uhr noch einkaufen gehen und am Sonntag vor lauter geschlossenen Geschäften zu stehen, war ich auch absolut nicht mehr gewöhnt….

 

P – wie Parks

Kleinere und größere grüne Oasen findet man in London in jedem noch so stark verbauten Viertel. Londoner verbringen hier gern ihre Freizeit. Sei es nur kurz für die Mittagspause an einem sonnigen Tag oder für ein ausgedehntes Picknick. Also einfach auf ein Bankerl setzen, zurücklehnen und genießen.

London-Sightseeing-Hyde-Park-Herbst-mellygolucky

 

Q – wie Queen Elizabeth & Co.

Die Queen ist eine Institution und gehört zu den Briten wie der Tee. Vor allem die jungen Royals rund um Prince William und Prince Harry machen aber einen großen Teil der Beliebtheit aus. 2018 wird wieder royaler Nachwuchs bei Kate und William erwartet –  die Briten lieben die kleinen Prinzen und Prinzessinnen und schauen sich sogar die Styles der ganz kleinen ab.

Mit der Hochzeit von Prince Harry und Megan Markle am 19. Mai gibt es außerdem wieder ein ganz besonderes Highlight. An diesem Tag ist allerdings auch Ausnahmezustand. Wer also nicht wegen der Hochzeit nach London kommt, sollte die Stadt an diesem Wochenende lieber meiden. Oder es sich vor dem Fernseher gemutlich machen und eine Royal Teatime genießen, so wie ich’s machen werd!

 

S – wie Shopping

Natürlich ist das Preisniveau wie bei fast allen Dingen in Großbritannien auch beim Shopping auch über jenem der Eurozone. Nichtsdestotrotz findet man hier so viele coole Shops und Mode, die es bei uns nicht gibt, dass man da ruhig auch mal zuschlagen kann.

Da es gaaaanz viele individuelle Geschmäcker gibt, hab ich hier nur die mainstreamigsten Shoppingzonen aufgelistet – es sei mir verziehen 😉

Covent Garden

Rund um eine ehemalige Markthalle hat sich ein kleines Shoppingareal gebildet, das neben großen Ketten auch einen kleinen Markt und Lokale beherbergt.

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Regent’s Street

Die Einkaufsstraße, die den Piccadilly Circus mit dem Oxford Circus verbindet, bietet eine bunte Auswahl an gängigen multinationalen und nationalen Kettenshops, aber vor allem auch in den Seitengassen ein paar ganz individuelle Geschäfte.,

Für Kinder und auch junggebliebene Erwachsene lohnt sich ein Besuch in Hamley’s Toys

 

Oxford Street

Wenn man so will die „Mariahilferstraße Londons“: globale Ketten, aber vor allem auch Kaufhäuser gibt es hier in Hülle und Fülle. Das Schönste ist mit Sicherheit Selfridges!

 

Supermärkte

Die gängigsten Supermarktketten sind Tesco und Sainsbury’s. Von beiden gibt es ausreichend kleine Varianten (Tesco Metro und Sainsbury Local) überall über die Stadt verteilt. Man kann also immer leicht etwas zu trinken oder snacken kaufen.

 

S- wie Sicherheit

Ich habe mich in London tatsächlich noch nie unsicher oder unwohl gefühlt. Wie in jeder Großstadt gilt aber, dass Vorsicht einen großen Teil dieses Sicherheitsgefühls ausmacht. Nicht umsonst heißt es „Gelegenheit macht Diebe“. Deshalb vor allem bei Menschenansammlung (explizit rund um den Leicester Square sowie Oxford Circus) auf die Wertgegenstände aufpassen. Geldbörse und Handy nicht in den hinteren Hosentaschen bei sich tragen und auf’s Bauchgefühl hören (kommt jemand zB zu nah an die eigene Komfortzone, lieber Abstand halten).

Wie ich schon unter „F“ geschrieben hab, sind die Menschen extrem freundlich. Zu beachten ist allerdings, dass normalerweise niemand so einfach auf einen zukommt. Auch Blickkontakt wird im Normalfall vermieden. In Ausgehvierteln ist in Freitag- und Samstagnächten auch immer ein bisschen Abstand zu Betrunkenen zu halten.

Nimmt man sich ein Taxi, unbedingt schauen, dass es ein lizensiertes ist. Also entweder über eine offizielle Nummer oder eine App anfordern.

Natürlich gibt es auch in London Gegenden, die man abends oder vor allem alleine meiden sollte. In Inner London würde ich in diese Kategorie allerdings nur kleine unbeleuchtete Gässchen und Parkanlagen (sofern sie nicht ohnehin geschlossen sind) einreihen.

Alles in allem also nicht viel anders als in Wien.

 

T – wie Tea Time

Ich liebe nicht nur Tee, sondern auch das Zelebrieren der Tea Time. Dabei wird neben Tee normalerweise eine Etagere mit pikanten und süßen Häppchen serviert. Klingt das nicht schon himmlisch?

Kleine Sandwiches mit verschiedenen Füllungen (Gurke, Roastbeef, Ei, …) gehören genauso dazu wie Petit Fours (Dessertvariationen im Miniformat). Am bekanntesten sind aber wohl Scones mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade.

Ganz bald gibt’s hier am Blog ein Tea Time Special mit Rezepten und Dekotipps.

 

U – wie Unterhaltung

London bietet 1.001 Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Eine kleine-große Auswahl hab ich euch hier zusammengefasst:

Musicals

Das London die Musical Hauptstadt Europas ist, muss man eigentlich nicht extra erwähnen. Dass hier Musicals aber wirklich großartig inszeniert werden und es eine beachtliche Vielfalt an bekannten und weniger bekannten Aufführungen gibt, macht es sogar einem Musical-Hasser schwer dem Zauber zu entkommen 😉 Hier ist nämlich für jeden etwas dabei.

Ich persönlich hab vor vielen Jahren „Cats“ (spielt es leider nicht mehr), „Phantom of the Opera“ und vor zwei Jahren „Lion King“ in London gesehen. Ganz oben auf meiner Wishlist stehen aktuell „Aladdin“ und „Mowtown – the Musical“. Mal schauen, ob sich der Liebste noch überzeugen lässt.

 

Theater

Neben Musicals werden auch zahlreiche altbekannte oder neue Stücke in den zahlreichen Theatern aufgeführt.

Ein absoluter Theaterklassiker ist “The Mouse Trap“ von Agatha Christie. Ich hab das Stück vor ein paar Jahren in den Kammerspielen in Wien gesehen und es ist wirklich sensationell. Und mit britischem Akzent kann’s ganz bestimmt auch was.

Vor zwei Jahren hab ich mir das Stück „The End of Longing“ von und mit Matthew Perry (ja genau dem Chandler aus Friends) angeschaut und war total begeistert. Und mit meinen Mädels gab’s „Breakfast at Tiffany’s“ mit Pixie Lott in der Hauptrolle.

Außerdem spielen in vielen Stücken auch immer wieder nationale und internationale Stars mit. 2016 war ua. Ralph Fines im Old Vic Theatre zu sehen. Ausschauhalten lohnt sich!

 

Tickets über TKTS

Für Tickets schwöre ich auf TKTS! Der Verkaufsstand befindet sich direkt am Leicester Square und auch wenn die Schlange ab und zu ganz schön lang sein kann, Tickets zu vergünstigten Preisen gibt es hier für die gängigen Musicals und Theateraufführungen mit der Garantie, dass alles Hand und Fuß hat.

Tickets gibt es dafür aber immer erst kurzfristig für maximal zwei Tage im Voraus. Das hat für Kurzentschlossene den Vorteil, dass es gute Restplätze in den vorderen Reihen zu erstklassigen Preisen gibt.

 

Kino

In den Kinos am Leicester Square finden oft Filmpremieren mit nationalen und internationalen Stars statt. Dann heißt es entweder früh dort sein oder den Platz meiden. An allen anderen Tagen kann man sich die neuesten Filme und Blockbuster im englischen Original anschauen. Kinotickets sind im Vergleich zu Österreich (und auch Deutschland) richtig teuer: da kann eine Karte am Freitagabend schon mal £ 20,- kosten.

Im Sommer gibt es außerdem zahlreiche Freiluftkinos, die über die Stadt verteilt an den Sommerabenden alte und neue Kinohits zeigen. Es gehört natürlich immer etwas Wetterglück dazu, lohnt sich aber allemal.

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Konzerte

Für viele internationale Acts ist London ein Tourfixpunkt und wenn man schnell ist, hat man Gelegenheit sich das Konzert eines Megastars anzuschauen. Ganz große Konzerte finden in der O2 Arena statt, kleinere oft in Shepard’s Bush oder dem Koko in Camden. Daneben gibt es natürlich noch zahlreiche andere Venues.

 

V – wie Veranstaltungskalender

Einen super Überblick bekommt man auf VisitLondon. Dort findet man große und kleine Veranstaltungen in allen möglichen Bereichen. Bei manchen heißt es dann, die Stadt lieber meiden, während man einige keinesfalls versäumen sollte. Was worauf zutrifft, muss aber jeder selbst entscheiden 😉

Zu den Highlights eines jeden Jahres gehören die folgenden Events:

  • St. Patrick’s Day Parade & Festival (17. März)
  • London Marathon (April)
  • Chelsea Flower Show (Mai)
  • Trooping the Colour – Geburtstagsfeier der Queen (17. Juni)
  • Pride Parade (Juli)
  • Notting Hill Carneval (August)
  • Open City London (September)
  • Bonfire Night (5. November)

 

W – wie Wetter

Wenn ich eins gelernt hab, dann dass das Londoner Wetter viel besser als sein Ruf ist. Allerdings gilt auch „unverhofft kommt hofft“. Also Schirm oder Regenschutz dabeihaben ist genauso angesagt wie der Zwiebellook. Sonst kann man schon mal durchnässt und frierend an einem Sommertag durch die Stadt irren… Denn meistens kommt der Regen auch genau dann, wenn man ihn gar nicht brauchen kann.

Wettervorhersagen von mehr als einem Tag im Vorhinein braucht man sich außerdem nicht anschauen – das ist wie Glaskugellesen (wie es der Liebste immer so schön formuliert).

 

Z – wie Zeitzone

In London bzw. Großbritannien gilt die GMT. Das heißt in UK sind sie eine Stunde hinter der mitteleuropäischen Zeit. Uhren umstellen also nicht vergessen. Und wer gern den Sonnenaufgang von einem Aussichtspunkt genießen oder Blaue Stunde Fotos machen will, schaut am besten auch noch nach, welche Auswirkung die Zeitumstellung dabei hat.

 

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