Citytrip London – Sightseeing Teil 1
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Citytrip London – Sightseeing Teil 1

Mrz 20, 2018 No Comment

London ist meine absolute Lieblingsstadt – gleich nach Wien versteht sich. Mit 7 bin ich zum ersten Mal dort gewesen und seither hat es mich immer wieder in die britische Hauptstadt gezogen. 2016 durfte ich sogar ein halbes Jahr dort verbringen.

Selbst während dieser Zeit hab ich es nicht geschafft, die komplette Stadt zu erkunden. Denn sie ist nicht nur riesig, sondern es gibt einfach so viel zu entdecken! Nichtsdestotrotz kenn ich zumindest den inneren Bereich der Stadt mittlerweile sehr gut und hab mir von vielen klassischen Sehenswürdigkeiten und den Must-See-Places ein Bild machen können.

Am meisten fasziniert mich an London, dass für jeden etwas dabei ist. Die Stadt ist so bunt und vielfältig, so facettenreich und trotzdem einzigartig. Deshalb ist sie auch so extrem beliebt und das perfekte Reiseziel für einen kurzen oder längeren Citytrip.

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London erkundet man am besten zu Fuß, wobei ich jedoch immer wieder anmerke, dass man sich die Stadt am besten in Etappen aufteilt. Denn allein Inner London ist riesig und nicht nur einmal hab ich nach einer ausgedehnten Sightseeing Tour meine Beine nicht mehr gespürt. Zwischen den einzelnen Etappen bietet es sich an, längere Strecken mit der U-Bahn zurückzulegen oder einfach mal die ein oder andere Strecke vom Doppeldeckerbus aus zu betrachten.

Da ein Beitrag den Rahmen ordentlich gesprengt hätte, zeig ich euch in Teil 1 mal die ersten Highlights von Inner London und ihr findet Infos zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Da ich gar nicht wusste, wo ich anfangen sollte, musste ich hie und da natürlich ein paar Abstriche machen. Wem die Infos also immer noch nicht ausreichend sind oder wer wie ich die Reiseplanung liebt, findet hier meine beliebtesten London Reiseführer und kann rausfinden für welchen Zweck sie am besten geeignet sind:

Reiseführer

 

Ganz bald gibt es hier am Blog Teil 2 sowie einen eigenen London Food Guide und meine Tipps von A-Z – dann hab ich mein gesamtes London-Wissen mit euch geteilt 😉

 

Hyde Park, Kensington Gardens und Notting Hill

Screenshot Google Maps Hyde Park Notting Hill

Dieser Teil der Stadt zählt für mich zu den schönsten, denn sowohl die Parkanlagen als auch die Gebäude sind einfach wahnsinnig fotogen und die Gegend lädt zu mehrstündigen Spaziergängen ein. Während der Hyde Park groß genug ist, um nicht allzu überlaufen zu wirken, ist Notting Hill besonders während der Marktzeiten rund um die Portobello Road doch ganz schön gedrängt.

 

Hyde Park

Der Hyde Park ist der größte Park Londons und bietet alles, was das naturverbundene Herz begehrt: Joggen, Reiten, Bootfahren auf dem großen Serpentine Lake, Spazieren, Picknicken – alles ist auf dem riesigen Areal möglich. Außerdem gibt es zahlreiche Statuen, Denkmäler und wunderschöne Blumengärten zu entdecken.

Im Sommer finden außerdem Festivals und Outdoor Konzerte statt und im Winter Wonderland kann man in der Weihnachtszeit einen Punsch und Karussellfahrten genießen.

U-Bahn: Hyde Park Corner oder Marble Arch

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Kensington Palace & Gardens

Große Bekanntheit erreichte der Kensington Palace als letzter Wohnort von Prinzessin Diana. An der Westseite des Hyde Parks gelegen, wohnen dort heute die „jungen Royals“ im hinteren Teil des Areals. Für Besucher ist ein Teil des Palastes zugänglich, in dem immer wieder Sonderausstellungen stattfinden.

Zum Gelände gehören außerdem eine wunderschöne Parkanlage (jetzt vor allem bekannt, weil dort die Verlobungsfotos von Prinz Harry und Meghan Markle geschossen wurden) und eine Orangerie in der man eine klassische englische Teatime genießen kann.

U-Bahn. Queensway oder High Street Kensington

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Notting Hill

Nordwestliche des Hyde Parks beginnt der Stadtteil Notting Hill, der nicht erst durch den gleichnamigen Film (den ich übrigens total liebe!) bekannt und beliebt ist. Heute befindet sich hier ein schickes Wohnviertel für die gehobene Mittelklasse. Eines der bunten Häuschen ist schöner als das andere und kleine Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Vor allem abseits der Hauptstraßen kann man dem Trubel Londons etwas entgehen.

Portobello Road Market

Der Portobello Road Market ist für viele Besucher ein Highlight. Neben Antiquitäten kann man hier von Schmuck und Kleidung bis hin zu Lebensmitteln alles kaufen. Vor allem Samstag ist ganz schön viel los. Man sollte sich also nur ins Getümmel werfen, wenn man gut mit Menschenmassen umgehen kann.

U-Bahn: Notting Hill Gate

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Knightsbridge und Belgravia

Screenshot Google Maps Knightsbridge Belgravia

Unterhalb des Hyde Parks bis zum Buckingham Palace erstrecken sich die Nobelgegenden Knightsbridge und Belgravia. Neben vielen schicken Einkaufshäusern und Geschäften – vor allem auf der Brompton Street und der Sloane Street – gibt es hier prunkvolle Gebäude und Museen.

 

Natural History Museum

Schon von außen sieht das Natural History Museum unglaublich beeindruckend aus. Im Inneren kann man bei freiem Eintritt (ausgenommen Sonderausstellungen) botanische, entomologische, mineralogische, paläontologische und zoologische Objekte begutachten.

Besonders schön ist es in den Wintermonaten vor dieser Kulisse einzulaufen.

U-Bahn: South Kensington

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Victoria & Albert Museum

Gleich nebenan kann man sich, ebenfalls bei freiem Eintritt im Victoria & Albert Museum einen Überblick über das Kunstschaffen verschiedener Nationen machen.

U-Bahn: South Kensington

 

Harrod’s

Auf der Brompton Street befindet sich eines der berühmtesten Kaufhäuser der Welt. Auf über 54.000m² gibt es bei Harrod’s alles was sich Reich und Schön so vorstellen kann. Höhepunkt sind aber die viktorianischen Food Halls in denen es viele Delikatessen zukaufen und konsumieren gibt.

Ein Tipp: etwas Leckeres einkaufen und im Hyde Park ein Picknick machen.

U-Bahn: Knightsbridge

 

Sloane Street & Sloane Square

An der U-Bahn-Station Knightsbridge treffen die Knighsbridge Road und die Sloane Street zusammen. Auf letzterer befinden sich Boutiquen internationaler Designer, was sich bis hin zum Sloane Square erstreckt.

U-Bahn: Knightsbridge und Sloane Square

 

Bloomsbury und Marylebone

Screenshot Google Maps Bloomsbury Marlybone

Eigentlich schon etwas nördlich von Inner London befinden sich Bloomsbury und Marylebone (ausgesprochen Mar-li-bon). Vor allem Bloomsbury galt bis Mitte des 18. Jhdt. mehr als kleines verschlafenes Dörfchen mit guter Luft.

 

Primrose Hill

Am nördlichsten Punkt erstreckt sich Primrose Hill. Ein wunderschöner Hügel bei dem man vor allem den Sonnenaufgang beobachten kann. Für mich einer der schönsten Aussichtspunkte der Stadt.

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Regent’s Park

Südlich schließt der 166ha große Regent’s Park an Primrose Hill an. Ein wahres Entertainment Areal mit Bootsverleih, Spielplatz, Tennisplätzen, Cricketgelände, Freilufttheater und dem London Zoo. Letzterer kommt allerdings nicht an den Tiergarten Schönbrunn ran 😉

U-Bahn: Baker Street

 

Madame Tussaud’s

Das heute bekannteste Wachsfigurenkabinett der Welt befindet sich direkt in Marylebone. Es ist immer noch ein großer Spaß sich bei Madame Tussaud’s mit den kunstvoll gestalteten Stars der früheren und aktuellen Zeit zu fotografieren und man findet hier tatsächlich fast jeden, der Rang und Namen hat. Man sollte für diesen nicht ganz preiswerten Spaß schon ein paar Stunden einplane, damit es sich aus auszahlt. Außerdem empfiehlt sich vorab online zu buchen und sich so neben der Anstellerei auch ein paar Pfund zu sparen.

U-Bahn: Baker Street

 

British Museum

Ein Spaziergang durch Bloomsbury beginnt im Süden an der U-Bahn-Station Tottenham Court Road. Im Viertel der Gelehrten und Wissenschaftler befindet sich das British Museum. Wer sich nicht für die zahlreichen Exponate interessiert, kann sich bei freiem Eintritt aber zumindest den wunderschön neu gestalteten Innenhof bewundern. Unter dem stilvollen Glasdach befinden sich Cafés und der Museumsshop.

U-Bahn: Tottenham Court Road

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Camden

Screenshot Google Maps Camden

 

Total sehenswert im nördlichen Teil ist Camden – dort gibt’s einen ganz funky Markt, der mittlerweile zu den größten Londons zählt. Das gesamte Zentrum Camdens ist von Boutiquen und Marktständen übersäht. Die Markthalle am Camden Lock beherbergt von Gothic bis Dance, Indie und Antik alles von Möbeln bis Kleidung. Außerdem gibt es einen großen Foodcourt.

U-Bahn: Camden Town (am viel frequentierten Tagen wie Samstags kann man hier allerdings nur Aussteigen. Einsteigen kann man dann in der nächstgelegenen Station Morning Crescent

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Mayfair, Soho und Covent Garden

Screenshot Google Maps Mayfair Soho Covent Garden_

Unterhalb der Oxford Street, zwischen Hyde Park und Tottenham Court Road gelegen, ist eine besonders belebte und vielfältige Gegend.

 

Piccadilly Circus

Einer der wohl bekanntesten Plätze Londons dessen Blickfang eindeutig die riesige Leinwand darstellt. Rundherum laufen vier Straßen sternförmig auf den Platz zu, in der Mitte steht der Eros Brunnen. Ansonsten gibt es hier vor allem einige Touristenattraktionen, die man meiner Meinung nach aber ruhig auslassen kann.

Für Bücherwürmer – wie mich😉 – empfiehlt sich ein Abstecher ins Waterstone’s, das größte Buchgeschäft der Stadt. Ganz oben in der Bar fand damals der monatliche Buch Club statt, der mich zu meinem eigenen inspiriert hat. Bei Speisen und Getränken stimmen Preis-Leistung.

U-Bahn: Piccadilly Circus

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Leicester Square

Östlich des Piccadilly Circus befindet sich der Leicester Square. Hier gibt es viele Kinos, in denen vor allem auch Premieren stattfinden. Also immer drauf schauen, ob nicht irgendwo ein roter Teppich liegt oder zumindest schon Absperrungen aufgestellt werden 😉

Neben den Kinos gibt es ein riesiges Casino und den M&Ms Store, in den man unbedingt schauen sollte.

U-Bahn: Leicester Square

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China Town

Hm, China Town ist für mich ein zwiespältiges Thema. Viele sind begeistert, ich finde, dass es viel nettere Ecken zu erkunden gibt. Die Lokale haben durchschnittliche Bewertungen, sind also auch kein Must-Eat Place. Andererseits ist das Viertel nicht besonders groß und man verliert nur wenig Zeit, wenn man kurz durchschlendert.

 

Soho

Soho bietet in seinen kleinen verwinkelten Gässchen viele Pubs, Cafés, Kioske und Restaurants. Vor allem Samstag- und Sonntagmorgen sieht an die verdreckten Überreste der Nächte davor, da sich genau hier auch viele Nachtclubs und Bars befinden.

Mehr zu Soho findet ihr in Kürze auch in meinem Food Guide.

U-Bahn: Leicester Square

 

Trafalgar Square

Am weitläufigen Trafalgar Square fahren nicht nur unzählige Autobuslinien. Es gibt auch zwei riesige Brunnen direkt vor der riesigen National Gallery. Hier ist auch Treffpunkt bei großen Demos. Dann heißt es am besten großräumig ausweichen.

U-Bahn: Charing Cross

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Covent Garden

In der Mitte von Covent Garden gibt es immer noch die großen Markthallen aus früheren Zeiten, in denen sich heute kleine Café und schöne Geschäfte befinden. Eine Runde um den Platz vergeht wie im Flug ist es aber allemal wert.

U-Bahn: Covent Garden

 

Westminster und St. Jamess

Screenshot Google Maps Westminster St James

Erstreckt sich östlich der Hyde Park Corner, vom Buckingham Palace, Green Park, St. Jame’s Park bis zur Themse bei den Houses of Parliament bis hinunter zur Vauxhall Bridge.

 

Buckingham Palace

Die Residenz der Queen ist wohl jedem ein Begriff. Ist sie daheim so weht auf dem Mast die royale Standarte. Nur in den Sommermonaten von Ende Juli bis Ende September, wenn sie auf Sommerfrische ist, kann man den Palast besuchen. Hier ist eine Reservierung Pflicht, außerdem sollte man genügend Zeit einplanen.

Täglich zu bewundern gibt es die Wachablöse „Changing of the Guards“ bei der mit Musik und viel Pomp die Garde aufmarschiert.

U-Bahn: Charing Cross oder Green Park

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Green Park & St. James’s Park

Zwei weitere Parkanlagen liegen gleich in unmittelbarer Nähe des Palastes. Vor allem unter der Woche zur Mittagszeit wird hier bei Schönwetter gepicknickt.

 

Westminster Abbey

Die gewaltige Westminster Abbey ist mit 400 Grabdenkmälern und 3000 Gedenktafeln eines der bedeutendsten historischen Gebäude Großbritanniens und zudem ein Meisterwerk der englischen Gotik. Hier finden royale Hochzeiten statt und eine Besichtigung lohnt sich. Vorreservierung nicht vergessen.

U-Bahn: Westminster

 

Houses of Parliament & Big Ben

Von der Westminster Bridge aus hat man den besten Blick auf die prunkvollen Parlamentsgebäude und den Elizabeth Tower – dem „zuhause“ von Big Ben, der weltbekannten größten Glocke des Uhrenturms. Zu jeder vollen Stunde kann man dem Glockenspiel lauschen (vorausgesetzt man hört es neben der verkehrsreichen Straße).

U-Bahn: Westminster

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Puh, wenn man diesen ganzen Teil von Inner London schon mal angeschaut hat, ist man schon ordentlich herumgekommen. Aber auch die zweite Hälfte bietet viel Sehenswertes. Was das alles ist, gibt es in Kürze in Teil 2 zu entdecken!

 

 

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