Buch Club April – Tödliches Rendezvous von Beate Maxian
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Buch Club April – Tödliches Rendezvous von Beate Maxian

Mrz 31, 2018 No Comment

Diesen Monat wurde nicht nur gelesen, ich durfte auch ein super sympathisches Interview mit Beate Maly führen. Mit ihren Romanen geht es ins historische Wien, während Beate Maxians Wien-Krimis an Schauplätze führen, die jedem Wien Besucher bekannt sind.

Interview mit Beate Maly

Melly (M): Wir haben “Tod am Semmering” entdeckt als wir im Sommer die nächste Lektüre für den Buch Club gesucht haben. Vorab haben Sie mir erzählt, dass Sie gerade am Semmering sind und somit nehm ich an, dass es kein Zufall war, dass Ernestine Kirsch zum ersten Mal dort in Erscheinung tritt. Wie kommt es dazu?

Beate Maly (BM): Ich bin immer mit meinem Mann und meinen drei Kindern um Skifahren auf den Semmering gefahren. Auf der Panhanswiese haben sie Skifahren gelernt. Ich nehme mir regelmäßig eine Woche Auszeit um im Biohotel Wagner zu schreiben.

M: Wie ist die Leidenschaft für historische Romane bei Ihnen entstanden?

BM: Ich habe immer schon gern gelesen, vor allem die historischen Romane von Helga Glaesener. Ich hab schon in der Kindheit gern geschrieben und dann vor ein paar Jahren ein Exposé verfasst. Mein Mann hat die Leseprobe für das Wiener Autorenstipendium eingereicht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich eine Chance hätte, doch dann hab ich gewonnen und konnte mir die Zeit nehmen um die “Hebamme von Wien” zu schreiben. Dann hab ich einen Verlag gefunden und mit dem Uhlstein Verlag, be idem auch Helga Glaesener ist, bin ich sehr zufrieden.

M: Ich stell mir die Recherche für einen historischen Roman extrem spannend vor. Wie gehen Sie vor bzw. wo suchen Sie gezielt nach Infos?

BM: In Universitätsbibliotheken und Onlinearchiven. Heutzutage findet ma schon sehr viel online.

M: Jetzt hab ich noch zwei Fragen von meinen Buch Club Kolleginnen mitgebracht:

Wieso haben Sie sich Pensionisten als Hauptfiguren ausgesucht? Berulich arbeiten Sie ja dann doch mit Kindern.

BM: (lacht) Ernestine hat tatsächlich ein lebendes Vorbild, eine Lateinlehrerin, die ich am Semmering kennengelernt habe.

M: Und dann natürlich die brennendste Frage – geht es für die beiden weiter?

BM: Ich sitze gerade am Computer und bin auf Seite 191.

M: Oh juhu!! Zu guter Letzt: Welches Buch würden Sie uns empfehlen?

BM: Auf jeden Fall etwas von Helga Glaesener!

Vielen Dank an dieser Stelle an Beate Maly und Ihre Zeit für das Interview! Im Buch Club Beitrag von Dezember erfahrt ihr alles über Tod am Semmering und Tod an der Wien.

Beate Maly Geschenkpaket mellygolucky

 

März 2018

Tödliches Rendezvous von Beate Maxian 

Als gebürtige Wienerin war es eigentlich schon längst überfällig mit den Wien-Krimis von Beate Maxian zu starten. Und um das auch gleich ordentlich zu machen, haben wir uns den ersten Band der Sarah-Pauli-Reihe Tödliches Rendezvous ausgesucht.

Der klassische Whodunnit-Krimi führte an zahlreiche bekannte Schauplätze, was wirklich nett war. Die Story war logisch aufgebaut, aber für uns leidenschaftliche Hobby-Kriminalisten etwas zu vorhersehbar und in manchen Aspekten ein bisserl unglaubwürdig.

Alles in allem ein leichtes Lesevergnügen für zwischendurch und es lohnt sich auf jeden Fall auch noch einen weiteren Fall der Serie zu lesen, um zu schauen wie sich Charaktere und Stil über die Jahre weiterentwickelt haben.

Darum geht’s: Die Enthüllungsjournalistin Hilde Jahn ist der Story ihres Lebens auf der Spur, nur leider wird das Treffen mit ihrem geheimnisvollen Informanten zu einem Rendezvous mit dem Tod. Ihre Assistentin Sarah Pauli übernimmt und stößt auf eine Geschichte über eine Reihe von mysteriösen Todesfällen unter Wiens Arbeitslosen. Doch je weiter ihre Recherchen fortschreiten, umso näher kommt ihr der Mörder …

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Details

  • Taschenbuch:  320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (14. März 2011)
  • Originalsprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442474264
  • ISBN-13: 978-3442474264

 

Buch Club Vorlage als Freebie

Wer Lust bekommen hat sich ebenfalls in einer netten Runde über “Tödliches Rendezvous” auszutauschen, findet hier unsern Buch Club Fragenkatalog:

Buch Club

 

Sometimes I lie von Alice Feeney 

Zu diesem Buch fällt mir nur ein einziges Wort ein: WOW! Obwohl meine Leseliste schier endlos is, musste ich nach der Rezession der lieben Abby von crimebythebook sofort mit Sometimes I Lie beginnen. Und was soll ich sagen – innerhalb von 24h gehörte ich zum riesigen Fankreis von Alice Feeneys erfolgreichem Debutoman!

Die Story rund um die im Koma liegende Amber lässt einen einfach nicht mehr los. Und was sich langsam aufbaut wird ungefähr ab der Hälfte zu einem Reigen an genialen und total unvorhersehbaren Twists, die einem letztendlich den Mund offen stehen lassen.

Die Aufteilung in kurze aber inhaltlich logisch gegliederte Kapitel in 3 verschiedenen Episoden (Jetzt, ab einer Woche vor dem Koma und Tagebucheinträge von vor 20 Jahren), verleiht der Geschichte eine zusätzliche Spannung.

Für mich zählt Sometimes I Lie gemeinsam mit Behind Closed Doors, The Girl on the Train und The Couple Next Door zu den packendsten Thrillern der letzten Jahre. Klare Leseempfehlung!

Im englischen Taschenbuch gibt es hinten außerdem bereits einen Katalog mit Buch Club Fragen – Herz, was willst du mehr 😉

Darum geht’s: Amber wakes up in a hospital. She can’t move. She can’t speak. She can’t open her eyes. She can hear everyone around her, but they have no idea. Amber doesnt remember what happened, but she has a suspicion her husband had something to do with it. Alternating between her paralyzed present, the week before her accident, and a series of childhood diaries from twenty years ago, this brilliant psychological thriller asks: Is something really a lie if you believe it’s the truth?

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Details

  • Taschenbuch:  272 Seiten
  • Verlag: Flatiron (13. März 2018)
  • Originalsprache: Englisch
  • ISBN-10: 1250144841
  • ISBN-13: 978-1250144843

 

Ausblick

Buch Club

Kaum zu glauben, aber ich hab beim Auswählen des Buches für April zum ersten Mal von Ian Rankin gehört (shame on me !?). Und als wir dann noch festgestellt haben, dass niemand von uns etwas vom ihm gelesen hatte, war die Entscheidung schnell gefällt: für den April Buch Club gibt’s eine Review über John Rebus’ neuesten und bereits 21. Fall Rather be the Devil. Mal schauen, ob das ohne Vorkenntnisse funktionieren wird 😉

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Leseliste

Im April geht’s für mich nach London und Reisezeit = Lesezeit. Besonders gespannt bin ich auf Der Tote im Strandkorb von Anna Johanssen, Close to Home von Cara Hunter und Sweet Little Lies von Caz Frear.

Hm, ob sich das alles ausgehen wird, ist eigentlich schon ein Rätsel an sich…

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Gewinnspiel

Außerdem feiert die ganze Welt am 23. April den Tag des Buches. Das nehm ich zum Anlass und veranstalte ein Gewinnspiel der etwas anderen Art. Also seid gespannt!

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Was habt ihr momentan auf eurer Leseliste ?

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